Sonnentau (Drosera)

Wie ein morgendlicher Tau glitzern die Tentakeln in der Sonne, doch was so schön aussieht ist in Wirklichkeit eine gemeine Klebefalle! Mit seinen unzähligen Klebetropfen auf den Blättern, fängt der Sonnentau zahlreiche Insekten, vor allem Fruchtfliegen, Trauermücken und Schnacken verfangen sich in der Wohnung besonders gerne in seinen Blättern.

Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich weltweit, von den Tropen, über nasse Moore bis hin zu Sandwüsten. Auch in Deutschland gibt es drei einheimische Arten (anglica, intermedia und rotundifolia) die vor allem in unseren sauren Mooren wachsen.

Diese und viele der Nordamerikanischen Arten (filiformis, linearis) können alle ins Moorbeet gepflanzt werden und sind voll winterhart.
Einmal angesiedelt, verbreiten sie sich schnell über Samen durch das ganze Beet und bilden so schöne `Teppiche´ aus die in der Sonne nur so glitzern.

Viele andere Arten (adelae, binata, capensis, spathulata, …) lassen sich problemlos das ganze Jahr über an einem sonnigen Standort am Fensterbrett kultivieren. Eine Winterruhe kann gemacht werden, ist aber nicht zwingend erforderlich.
Mit ihren stark klebrigen Blättern hat sich der Sonnentau als sehr effektive Fruchtfliegenfalle bewährt, gerne kann man die Pflanze auch mal zwei, drei Tage an die Obstschale stellen um so die Plagegeister alle los zu werden, danach aber wieder unbedingt zurück ans helle Fenster stellen.
Gegossen wird im Anstauverfahren, also den Topf in einen Untersetzer stellen, indem sich immer ca. 2 cm hoch Regenwasser befindet.
Als Substrat empfehlen wir unsere spezielle Karnivorenerde.
Düngen sollte man die Pflanze nicht denn die gefangenen Insekten liefern genug Nahrung und versorgen die Pflanze so mit Zusatznährstoffen.

Viele Arten bilden das ganze Jahr über mehrere Blütenstände aus und bringen zumeist kleine weiße, rosa- oder lilafarbene Blüten hervor.

In unserer Gärtnerei haben wir diverse winterharte Arten für das Moorbeet, sowie einige Arten für die Fensterbank in unserem Sortiment.

Drosera

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