Darlingtonia (Kobralilie)

Kobralilie (Darlingtonia)

Darlingtonia verdankt ihren deutschen Namen Kobralilie ihrem anmutigen Schlangenaussehen. Bei der Kobralilie handelt es sich um eine monotypische Gattung der Schlauchpflanzen, die nur in Nordkalifornien und Westoregon vorkommt. Die Grubenfallen können unter besten Bedingungen bis zu 1 m hoch werden. In ihrem natürlichen Lebensraum wächst Darlingtonia vor allem im Gebirge bis auf etwa 2.500 m über dem Meeresspiegel. Häufig gruppiert sich die Kobralilie gemeinsam mit Drosera rotundifolia oder Pinguicula macroceras.

Zum natürlichen Habitat gehören sonnige, zumeist sehr nährstoffarme, lockere Gesteinsböden wie Serpentin-Gestein, Feuchtwiesen und nur selten Moore. Häufig wächst Darlingtonia californica auch an Bachläufen, Quellhängen oder in Straßengräben. Eines haben die Standorte meist gemeinsam: Die Wurzeln werden dort ständig von kühlem Wasser durchspült.

Dieser Umstand macht die Kultivierung von Darlingtonia zuhause anspruchsvoll. Deswegen empfiehlt Green Jaws dir die Kobralilie nur, wenn du ein fortgeschrittener Karnivoren-Gärtner bist. Das Sortiment von Green Jaws umfasst eine Auswahl verschiedener Formen und seltener Klone sowie einige Standortvarianten.

Darlingtonia verdankt ihren deutschen Namen Kobralilie ihrem anmutigen Schlangenaussehen. Bei der Kobralilie handelt es sich um eine monotypische Gattung der Schlauchpflanzen , die nur in... mehr erfahren »
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Kobralilie (Darlingtonia)

Darlingtonia verdankt ihren deutschen Namen Kobralilie ihrem anmutigen Schlangenaussehen. Bei der Kobralilie handelt es sich um eine monotypische Gattung der Schlauchpflanzen, die nur in Nordkalifornien und Westoregon vorkommt. Die Grubenfallen können unter besten Bedingungen bis zu 1 m hoch werden. In ihrem natürlichen Lebensraum wächst Darlingtonia vor allem im Gebirge bis auf etwa 2.500 m über dem Meeresspiegel. Häufig gruppiert sich die Kobralilie gemeinsam mit Drosera rotundifolia oder Pinguicula macroceras.

Zum natürlichen Habitat gehören sonnige, zumeist sehr nährstoffarme, lockere Gesteinsböden wie Serpentin-Gestein, Feuchtwiesen und nur selten Moore. Häufig wächst Darlingtonia californica auch an Bachläufen, Quellhängen oder in Straßengräben. Eines haben die Standorte meist gemeinsam: Die Wurzeln werden dort ständig von kühlem Wasser durchspült.

Dieser Umstand macht die Kultivierung von Darlingtonia zuhause anspruchsvoll. Deswegen empfiehlt Green Jaws dir die Kobralilie nur, wenn du ein fortgeschrittener Karnivoren-Gärtner bist. Das Sortiment von Green Jaws umfasst eine Auswahl verschiedener Formen und seltener Klone sowie einige Standortvarianten.

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So kannst du Darlingtonia optimal pflegen

Ideal gedeiht die Kobralilie, wenn ihre Wurzeln nicht zu warm werden. Um Darlingtonia californica beste Bedingungen zu bieten, solltest du einige Tipps beachten.

Mit etwas Geschick kannst du die Pflanze sehr gut ganzjährig im Moorbeet integrieren. Am besten positionierst du die Kobralilie an einer feuchten Stelle hinter größeren Sarracenia oder Begleitpflanzen.

Besonders wichtig ist aber eine ausreichende Schicht lebenden Torfmoos (Sphagnum), welches die Wurzeln und den Wurzelstock (Rhizom) kühlt. Zusätzlich kannst du dem Moorboden an dieser Stelle etwas Sand, Bims oder kalkfreie Gesteinsstücke beimischen.

Du kannst Darlingtonia auch in Topfkultur halten. Dafür empfiehlt Green Jaws große Tontöpfe, da diese über Verdunstungskälte den Wurzelbereich kühlen. Aber auch die Kultur der Kobralilie in Kunststofftöpfen gelingt, wenn du eine dicke Schicht Torfmoos zur Kühlung verwendest.

Hast du einen Teich oder Bachlauf zu Verfügung? Auch hier kannst du die Kobralilie gut integrieren. Wähle ein passendes Substrat und verzichte nicht auf eine zusätzliche dicke Schicht Torfmoos zum Schutz der Pflanze.

Bezüglich des richtigen Substrats für Darlingtonia scheiden sich die Geister: Von reinem Sphagnum, purem Torf, einem lockeren Gemisch aus Torf, Perlite und Quarzsand, bis hin zu steinigen, mineralischen Böden ist alles dabei. Falsch ist keine dieser Empfehlungen. Was am besten für dich funktioniert, solltest du ausprobieren. Generell hat sich jedenfalls ein sehr lockeres Gemisch mit erhöhtem mineralischen Gehalt bewährt.

An ihrem natürlichen Standort in Kalifornien und Oregon wächst die Kobralilie zumeist in voller Sonne. In der Kultur ist pralle Sonne aber meist mit hohen Temperaturen verbunden, wodurch die Pflanzen einen tödlichen Hitzeschlag erleiden können. Darum hat sich die Kultur im Halbschatten bzw. das Meiden der heißen Mittagssonne bewährt. Während der Wachstumszeit freut sich die Kobralilie über reichlich Regenwasser. Idealerweise hältst du sie im Anstau.

Im natürlichen Lebensraum trotzt Darlingtonia californica bis auf 2.500 m im Winter auch Schnee und Eis. Die Pflanze ist also winterhart und kann bei passenden Bedingungen auch ganzjährig im Freien – im Moorbeet oder Teich – kultiviert werden.

Ansonsten solltest du Darlingtonia kühl überwintern, am besten im Kalthaus. Optimal sind dann Temperaturen zwischen 2 und 12 °C. Das Substrat solltest du während der Winterphase nur noch feucht halten und nicht mehr im Anstau.

So kannst du Darlingtonia bestellen und vermehren

Viele der schlangenartigen Schläuche überdauern den Winter und sterben erst in der nächsten Saison nach dem Neuaustrieb ab. Die Vermehrung von Darlingtonia kann über Samen erfolgen, wofür du aber einige Jahre Geduld benötigst. Einfacher geht die Vermehrung der Kobralilie über die zahlreichen Ausläufer, welche die Pflanze bildet. Sobald die Ausläufer einen eigenen Wurzelstock haben, kannst du sie abtrennen und separat einpflanzen.

Obwohl sich die Pflanzen recht gut vermehren lassen, musst du doch immer wieder mit vielen Ausfällen rechnen. Daher zählt Darlingtonia zu einer absoluten Rarität und ist ein Highlight in jeder Karnivoren-Sammlung.

Besonders im Frühjahr und Spätsommer nach Teilung unserer Mutterpflanzen findest du einige Darlingtonia-Pflanzen im Green Jaws-Shop, wo du sie bequem nach Hause bestellen kannst.

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