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N. x briggsiana
Bei Nepenthes x briggsiana handelt es sich um eine Kultur Hybride aus den Arten N. lowii und N. ventricosa. Erstmalig wurde diese Kreuzung von dem deutschen Züchter Johannes Marabini Anfang der 1990er Jahre erschaffen und ebenfalls von ihm beschrieben. Bei dieser fleischfressenden Pflanze handelt es sich um einen besonders roten Klon. Die Kannen werden bis zu 25 cm groß und färben sich sehr dunkelrot aus. Wie bei den beiden Eltern sind auch bei Nepenthes x briggsiana die Kannen sehr trichterförmig geformt und machen diese spektakuläre Hybride zu etwas ganz Besonderem. Die tropische Kannenpflanze ist besonders wüchsig und kann sehr einfach auf der Fensterbank kultiviert werden. Ein sehr helles bis sonniges Fenster reicht schon aus. Das Substrat sollte stets feucht gehalten werden, jedoch nicht nass. Ein Besprühen zur Erhöhung der Luftfeuchte ist nicht notwendig, da dieser Effekt innerhalb weniger Sekunden schon wieder vorbei ist. Über die Sommermonate kann die Karnivore nach einer kleinen Eingewöhnung auch draußen im Halbschatten kultiviert werden. Muss aber im Herbst wieder ins Haus geholt werden, sobald die Nachttemperaturen unter 10° C fallen. Aufgrund der trockenen Luft im Winter (Heizung) kann die Kannenbildung zeitweise auch ausbleiben. Das ändert sich aber sofort wieder, wenn die Heizung im Frühjahr ausgeschaltet wird und auch die Tage wieder länger werden.

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N. x Rebecca Soper
Bei dieser tropischen Kannenpflanze handelt es sich um eine Hybride aus Nepenthes ramispina und Nepenthes ventricosa. Matt Soper aus England hat diese Pflanze schon vor vielen Jahren gezüchtet und sie nach seiner Tochter benannt. Sie ist besonders wüchsig und kann sehr einfach auf der Fensterbank kultiviert werden, ein sehr helles bis sonniges Fenster reicht schon aus. Bei intensiver Sonneneinstrahlung färben sich die Kannen sehr dunkel, sogar fast schwarz aus. Auch die Blätter nehmen eine sehr dunkelrote/braunrote Färbung an. Das Substrat sollte stets feucht gehalten werden, jedoch nicht nass. Ein Besprühen zur Erhöhung der Luftfeuchte ist nicht notwendig, da dieser Effekt innerhalb weniger Sekunden schon wieder vorbei ist. Über die Sommermonate kann Nepenthes x Rebecca Soper nach einer kleinen Eingewöhnung auch draußen im Halbschatten kultiviert werden. Muss aber im Herbst wieder ins Haus geholt werden, sobald die Nacht Temperaturen unter 10° C fallen. Aufgrund der trockenen Luft im Winter (Heizung) kann die Kannenbildung zeitweise auch ausbleiben, das ändert sich aber sofort wieder, wenn die Heizung im Frühjahr ausgeschaltet wird und auch die Tage wieder länger werden. An jedem Blatt befindet sich bei dieser Karnivore eine mit Verdauungsflüssigkeit gefüllte Kanne, die über 20 cm groß werden kann. Nach einigen Wochen werden die Kannen braun und sterben ab. Das ist jedoch ganz normal und die Kanne kann dann einfach am Blattansatz abgeschnitten werden. Falls diese fleischfressende Pflanze zu groß wird kann sie auch problemlos zurückgeschnitten werden und treibt dann wieder neu aus.

16,90 €*
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N. x ventrata
Hierbei handelt es sich um eine natürliche Hybride von den Philippinen, zwischen Nepenthes ventricosa und Nepenthes alata (aufgrund einer Neubeschreibung ist es nun eigentlich Nepenthes ramos). Diese tropische Kannenpflanze ist besonders wüchsig und kann sehr einfach auf der Fensterbank kultiviert werden, ein sehr helles bis sonniges Fenster reicht schon aus. Nepenthes x ventrata ist besonders für den Einstieg mit Nepenthes geeignet, da sie Kulturfehler verzeiht und sich fast immer wieder regeneriert. Das Substrat sollte stets feucht gehalten werden, jedoch nicht nass. Ein Besprühen zur Erhöhung der Luftfeuchte ist nicht notwendig, da dieser Effekt innerhalb weniger Sekunden schon wieder vorbei ist. Über die Sommermonate kann Nepenthes x ventrata nach einer kleinen Eingewöhnung auch draußen im Halbschatten kultiviert werden. Muss aber im Herbst wieder ins Haus geholt werden, sobald die Nacht Temperaturen unter 10° C fallen. Aufgrund der trockenen Luft im Winter (Heizung) kann die Kannenbildung zeitweise auch ausbleiben, das ändert sich aber sofort wieder, wenn die Heizung im Frühjahr ausgeschaltet wird und auch die Tage wieder länger werden. An jedem Blatt befindet sich bei dieser Karnivore eine mit Verdauungsflüssigkeit gefüllte Kanne, die über 25 cm groß werden kann. Nach einigen Wochen werden die Kannen braun und sterben ab. Das ist jedoch ganz normal und die Kanne kann dann einfach am Blattansatz abgeschnitten werden. Falls diese fleischfressende Pflanze zu groß wird kann sie auch problemlos zurückgeschnitten werden und treibt dann wieder neu aus.

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N. mollis x veitchii
Eine Nepenthes Kreuzung die zwei spektakuläre Borneo Arten vereint. Zum einen Nepenthes mollis (früher noch als N. hurreliana bekannt), die ein sehr großes weit nach oben gezogenes Peristom kennzeichnet. Zum anderen Nepenthes veitchii mit sehr großen und bauchigen Kannen, ebenfalls mit einem sehr großem und extrem breitem Peristom. In dieser Kulturkreuzung von Christian Klein sind die Merkmale beider Eltern enthalten, woraus bis zu 30 cm große Kannen mit einem riesen Peristom resultieren. Weiterhin ist die komplette Pflanze mit zig Haaren übersät, wodurch sie besonders samtig erscheint. Diese tropische Kannenpflanze kann sehr einfach auf der Fensterbank kultiviert werden. Ein sehr helles bis sonniges Fenster reicht hierfür schon aus. Das Substrat sollte stets feucht gehalten werden, jedoch nicht nass. Ein Besprühen zur Erhöhung der Luftfeuchte ist nicht notwendig, da dieser Effekt innerhalb weniger Sekunden schon wieder vergeht. Über die Sommermonate kann die Karnivore nach einer kleinen Eingewöhnung auch draußen im Halbschatten kultiviert werden. Die Pflanze muss jedoch im Herbst wieder ins Haus geholt werden, sobald die Nachttemperaturen unter 10° C fallen. Aufgrund der trockenen Luft im Winter (Heizung) kann die Kannenbildung zeitweise ausbleiben. Das ändert sich aber sofort wieder, wenn die Heizung im Frühjahr ausgeschaltet wird und auch die Tage wieder länger werden. Beim Versand geht die Kannenflüssigkeit zumeist verloren. Daher empfiehlt es sich zugunsten einer längeren Haltbarkeit die Kannen nach Erhalt bis zu einem Drittel mit Regenwasser aufzufüllen.

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N. (mollis x veitchii) x minima

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N. mirabilis var. globosa

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N. x Bill Bailey, female

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Der Fangmechanismus und das Verbreitungsgebiet

Grundsätzlich unterscheidet man bei den Kannenpflanzen zwischen Boden- und Hochkannen. Die Bodenkannen sind meistens sehr tonnenfömig , eher in dunklen Farben wie rot oder braun und besitzen eine ausgeprägte Flügelleiste. Nach dem Öffnen der Kanne bleibt der Deckel fest stehen und kann sich nicht mehr schließen wie nur allzu oft angenommen wird. Von den unteren Kannen werden vor allem Bodenbewohner angelockt, die über die Flügelleisten, die mit einer Duft und Nektarspur versehen sind, direkt an die Kannenöffnung heran geführt werden. Dort finden sie auf dem glatten Peristom keinen Halt mehr und rutschen in die Tiefe.

In der Kanne befindet sich ein eigens gebildetes Verdauungssekret, welches die gefangene Beute innerhalb weniger Tage auflöst. Zurück bleibt nur noch der unverdaubare Chitinpanzer.

Die Hochkannen hingegen erscheinen eher in sehr grellen und leuchtenden Farben, so bieten sie meist einen hohen Kontrast im Dickicht und erscheinen für Fluginsekten besonders attraktiv. Die Flügelleisten werden nicht mehr benötigt und sind zu einem schmalen Grat zurück gebildet, teilweise auch komplett verschwunden.

Nepenthes sind besonders effektive Beutefänger und können je nach Kannengröße von kleinen Insekten bis hin zu Wirbellosen und Mäusen alles verwerten.

Kleinere Arten wie Nepenthes gracilis oder Nepenthes glabrata bilden Kannen mit nur wenigen Zentimetern aus, wohingegen bei den großen wie z.B. Nepenthes rajah, Nepenthes truncata oder Nepenthes edwardsiana Kannen mit 30cm und mehr keine Seltenheit sind.  

Die spektakulärsten Arten wachsen sicher im Hauptverbreitungsgebiet auf Borneo und Sumatra. Auf Borneo kommen vor allem die extrem großen Arten vor und auf Sumatra ähneln die meisten Arten einer Kloschüssel.

Darüber hinaus sind Nepenthes in allen tropischen Gegenden zwischen Indochina und Nordaustralien beheimatet. Sogar bis auf ein paar abgelegene Inseln wie Madagaskar, die Seychellen, aber auch Sri Lanka und Nordindien haben es einzelne Arten geschafft.


So solltest du Nepenthes optimal pflegen

So unterschiedlich wie die Kannenpflanzen in der Natur wachsen, so unterschiedlich sind auch ihre Ansprüche an die Kultur. Tieflandarten wachsen in Küstennähe bis auf ca. 1000m Höhe. Intermediäre Arten etwa von 800m bis 1700m Höhe und Hochlandarten von 1500m bis über 3000m Höhe.

Während die schnellwüchsigen Tieflandarten ständig warme Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad sowie eine extrem hohe Luftfeuchte benötigen, fühlen sich die langsam wachsenden Hochlandarten in kühleren Gebieten mit maximal Temperaturen von ca. 25 bis 28 Grad und einer Nachtabsenkung auf unter 15 Grad wohl. Letztere sind am schwierigsten zu kultivieren und benötigen ein entsprechendes Setup (Terrarium/Gewächshaus) mit Kühlung für die Nachtabsenkung. Tieflandarten hingegen lassen sich in einem Terrarium mit hoher Luftfeuchte (um die 80%) sehr einfach kultivieren. Intermediäre Arten sowie Hybriden gedeihen auch ganzjährig auf der Fensterbank, sie sind besonders robust und kommen auch mit geringer Luftfeuchte zurecht. Ein sonniger Fensterplatz und ausreichend Regenwasser sorgen für eine erfolgreiche Kultur.

Für die Fensterbankkultur kann man auch eine flache Schale mit Tongranulat füllen und die Kannenpflanze mit ihrem Topf oben drauf platzieren. Beim gießen kann das überschüssige Wasser in die Schale laufen und über die erhöhte Oberfläche verdunsten, so kann man die Luftfeuchtigkeit im direkten Umfeld der Pflanze erhöhen. Ein Besprühen ist nicht notwendig und bringt auch absolut nichts, da die Luftfeuchte nur für wenige Sekunden erhöht wird.

 

Beim Thema Substrat scheiden sich die Geister und so haben viele ihre eigene Mischung, grundsätzlich sind Nepenthes da sehr anspruchslos, bewährt haben sich aber sehr lockere Substrate in denen das Wasser gut ablaufen kann, da die Pflanzen keine Staunässe mögen. Unsere Mischung besteht daher aus viel Perlite und Pinienrinde, etwas Torf und ein wenig Sand. Somit erhält man eine lockere Mischung das allen Ansprüchen gerecht wird und sowohl Bodenbewohnern als auch Baumbewohnern gefällt.

Da die Kannenpflanze als kletternde Halbsträucher wachsen und gerne die Baumkronen erklimmen, werden sie auch in der Kultur stetig nach oben wachsen. Sollten Sie einmal zu groß werden kann man die Pflanze einfach zurückschneiden, sie wird dann wieder neu austreiben, oftmals auch an mehreren Stellen gleichzeitig.          


So kannst du die Kannenpflanze bestellen und vermehren

Die Vermehrung kann grundsätzlich über zwei Wege erfolgen, der einfache ist die vegetative Vermehrung über Stecklinge. Dazu kann man einfach den eingekürzten Trieb verwenden, er sollte mindestens zwei Internodien aufweisen, also drei Blätter besitzen. Die Blätter werden nun auf circa ein Drittel eingekürzt um eine übermäßige Verdunstung zu vermeiden.

Den Schnittling steckt man jetzt in ein sehr luftiges und feuchtes Substrat oder lebendes Sphaghum Moos und zieht am Besten eine Tüte über, um die Luftfeuchte zu erhöhen. Alternativ kann man ihn auch einfach in ein feuchtes Terrarium stellen. Der Neuaustrieb kann von wenigen Wochen bis hin zu einem halben Jahr dauern und erfolgt meist noch vor Wurzelbildung. Geduld ist also gefragt, dafür erhält man dann aber gleich eine große Pflanze.

Noch länger dauert die Vermehrung über Samen, je nach Art kann es zwischen 3 und 15 Jahre dauern bis die Pflanze ausgewachsen ist und das erste Mal blüht. Da Nepenthes aber zweihäusig sind, also männliche und weibliche Pflanzen existieren und man immer beide Partner gleichzeitig in Blüte benötigt ist es nicht so einfach Samen zu produzieren.

Bitte auch Augen auf beim Samenkauf, von vielen seltenen Arten gibt es keine Samen aus Kultur, weil es einfach keine große Pflanzen gibt oder diese nicht gleichzeitig blühen. Diese Samen sind fast immer am Naturstandort gewildert und tragen so zur direkten Ausrottung der Bestände bei. Finger weg davon! Oftmals sind es auch keine Nepenthes Samen die man aus Fernost zugesendet bekommt, sondern Basilikum, Salbei oder ähnliches. Ein seriöser Händler wird auch immer Bilder seiner Mutterpflanzen in Kultur zeigen können, daher im Zweifelsfall immer danach fragen.

In unserem Green Jaws Shop findest du ein stetig wachsendes Angebot an verschiedenen Nepenthes, von Tiefland Arten bis Hochland Arten ist alles dabei. Vor allem auch viele Anfängergeeignete Pflanzen und robuste Hybriden für die Fensterbank. Die meisten Pflanzen werden von uns aus Samen gezogen oder über Stecklinge aus der eigenen Nepenthes Sammlung heraus vermehrt. Viel Spaß beim Stöbern.